Montag, Mai 25, 2009

Schwäbische Hauzich und Lobpreis-Karaoke

Das verlängerte Wochenende habe ich in meiner alten Heimat genossen. Obwohl ich erst vier Wochen weg bin, war es schön die alten Freunde wieder zu sehen. Grund für die Reise in den Süden war aber die Hochzeit meiner Großcousine Tanja, sowie die Taufe ihrer Tochter Madita. Vor Urzeiten haben wir ausgemacht, dass ich zu ihr nach Berneck komme, wenn sie heiratet. Nachdem ich manche der Großtanten, -onkels, -cousinen, -cousins und -cousinenkinder seit Jahren nicht gesehen habe, war das richtig schön mal wieder Kontakt zu haben. 

Tanja und Ralf; die kleine Madita hat schon geschlafen ...

Katja, die Tochter meiner Großcousine, und ich

Sonntags ging es dann etwas müde in den Godi nach Stuttgart. Nachdem es schon im Foyer durch die Lautsprecher geknackst hat, waren wir nicht verwundert, dass es drinnen nicht besser wurde. Während des Lobpreis hörte man oft nur Bass und Schlagzeug, zum Teil die Instrumente und ganz wenig von den Stimmen. Da der Text allerdings angeschrieben war konnte die Gemeinde prima mitsingen. "Singstar" für die Kirche - in christlichen Elternhäuser gäbe es dort sicher einige Abnehmer. Bis zur Predigt hatte das Technikteam dann auch zusätzliche Boxen aufgebaut; somit war alles wieder im Lot.

Man beachte links und rechts die Boxen der Straßenanlage :)

Dienstag, Mai 19, 2009

Keine halben Sachen

Es ist schon spätabends - eine Zeit in der man nicht mehr mit Hammer und Bohrer um die Häuser zieht -  als sich der kleine Clio und zwei Personen mit je einer Stirnlampe bewaffnet auf den Weg ins Nachbardorf machen. Ziel ist ein alter Schrank auf der Hauptstraße. 
Angekommen versuchen die beiden das Zielobjekt auseinander zu nehmen, was sich als recht schwierig gestaltet. Die einzige Möglichkeit ist das Halbieren des Schrankes. Gesagt, getan.
In zwei Fuhren wird der Gegenstand im Auto in Richtung Heimat gekarrt und kurze Zeit später stehen zwei halbe Schränke in der Diele unserer Wohnung. Die Mission war erfolgreich!

Erster halber Schrank im Auto von hinten

Erster halber Schrank von der Seite mit Nico

Erster halber Schrank in der Diele

Zweiter halber Schrank auf der Straße

Es wird immer später ...

Zwei halbe Schränke und zwei ganze stolze Besitzer :)

Montag, Mai 18, 2009

33 meets 301

Auf dem riesigen Gelände der Nienburger fanden wir am Wochenende Platz für unsere Zelte. Der Aufbau klappte ganz gut, wobei uns die immer länger währende Helligkeit einen kleinen Vorteil verschaffte. In der ersten Nacht wurden die Zelte gleich mal auf Nässe- und Unwetter-Bewährungsprobe gestellt - wir Pfadrangermädels blieben dennoch trocken :)
Samstags war es dann trocken, sonnig und je nach Sonnenanwesendheit etwas wärmer (kurze Hose und T-Shirt) oder kälter (Fleecepulli). Morgens gab es wie gewöhnlich das Treffen am Mast, mittags das obligatorische Geländespiel und abends Singen und Schokobananen am Feuer - Rangers sind Rangers, egal wo man ist.
Ich hab mich an diesem Wochenende zusätzlich auf das Abenteuer "Hund" eingelassen und Baily mitgenommen. Dank Hofhund Ronja und Hofhund-Freund "Sid" war der Aufenthalt meiner Hundedame doch etwas angefochten. Spannend waren auch die Nächte: Statt dem romantischen Gedanken, dass mir der Hund in der Nacht die Füße wärmt, musste ich sie an einem Hering angebunden neben mir liegend immer wieder zum Platz machen und Schlafen zwingen. Naja, in der zweiten Hälfte der letzten Nacht wärmte sie mir dann aber doch meine Füße - der Hund ist ja noch erziehbar :)

Nienburger Leiter am Mast

Phelia "das heißt DIE Goldene Regel" und ich beim Abschlussgrillen

Donnerstag, Mai 14, 2009

voll toll

Gestern hab ich das tolle Wetter mal genutzt um mit dem Rad nach Wolfenbüttel zu fahren. Mit Hund am Lenker gings über Felder und Oderwald. Ob Kiesweg oder Matschpfad - Baily hat alles mitgemacht. Hund und Rad waren am Ende natürlich eingesaut.
Als ich abends zurück kam, lag dann mal wieder Werbung auf dem Tisch. Sonst bin ich mit solcher Werbung ja nicht so zu erfreuen, aber diese hier war "voll toll".

Die nutzen doch tatsächlich meinen Superlativ für ihr Marketing -
 die wissen halt was gut ist!

Sonntag, Mai 03, 2009

Gandersheim

Eine der christlichen Hochburgen in Deutschland ist Gandersheim. Eigentlich heißt das idyllische Dorf, das hauptsächlich von Senioren bewohnt wird, Bad Gandersheim. Aber so wie die Christen da mit den Autos durchpreschen, lassen wir das "Bad" - das ja eindeutig auf ein großes 30er-Zonen-Gebiet hinweist - einfach mal fort.
Am 1. Mail haben wir uns also mit den Seekers und der Jugend (Hauskreis oder Hauskirche darf ich nämlich nicht mehr sagen) auf den Weg zum "Heiligen Berg" gemacht um dort Seminare, Sonnenschein und auch ein paar Stuttgarter zu genießen. Abends gabs dann ein Konzert von Outbreak, die allerdings ein paar Anläufe für ihre CD- und DVD-Aufnahmen gebraucht haben.
Auf der DVD werden wir am Ende wohl nicht zu sehen sein, da wir hinter den Kameras standen, aber wer weiß, vielleicht hört man uns ja auf den CDs :)