Dienstag, Dezember 22, 2009

Umzugsarbeiten

Ja, es gibt Zeiten, in denen der Blog mal zurückstecken muss. Dies gilt gerade in Umzugszeiten. Nein, diesmal bin nicht ich umgezogen, aber Christian hat seine Wohnung geräumt und die neue musste renoviert werden. So bleibt nach der Schule natürlich nicht viel Zeit zum Schreiben. Diese wird nämlich genutzt, um Tapete zu entfernen, neue Tapete zu kleistern und anzubringen sowie um zu streichen, zu putzen und Sachen einzuräumen. Zu zweit gehts besser als alleine - steht ja auch schon in der Bibel - und so haben wir zum Teil bis in die Nacht hinein gearbeitet. Dafür kann sich die Wohnung jetzt auch sehen lassen. Und dank der kostenlosen Test-Leihe des O2-Internet-Sticks kann ich hier auch endlich ins Netz - um natürlich meinen Blog zu schreiben - zurückdatiert, versteht sich :)

Christian vor den Kampf mit den Tapeten

Montag, November 16, 2009

Capitol

Dem einen oder anderen mag der Name Capitol aus der allseits beliebten Serie "Stromberg" bekannt sein, ich durfte eine andere Art Capitol am Wochenende kennen lernen - und zwar beim Wise Guys Konzert. Ganz kurzfristig haben wir noch Karten bekommen und sind Freitags nach Hannover ins Capitol, einem ehemaligen Kino, gefahren.
In der ersten Hälfte habe ich die Jungs mehr gehört als gesehen, in der zweiten Halbzeit konnte ich dann auch ihre Choreographie bewundern... so ist das halt bei "Stehkonzerten". Trotzdem wars ein schöner Abend und spannend zu sehen, was aus fünf Menschen so alles rausbekommen kann.

Die singenden fünf (Wahl-)Kölner

Samstag, Oktober 24, 2009

Berglied aus London

Einen kleinen Ausflug nach Mitteldeutschland macht man in meinem Alter ja nicht mehr einfach so, aber wenn eine Gruppe von Musikern und Sängern aus London anreist, nehm sogar ich die Qualen einer stundenlangen Fahrt auf mich ;)
Hillsong in Deutschland und nur ein "Konzert" - da fehlt man doch ungern. Mit ein paar Leuten aus der Gemeinde haben wir October light und die Worshipper aus London bis in die Nacht hinein genossen.
Nur die späte Heimfahrt hätte nicht sein müssen ...

Sonntag, Oktober 18, 2009

Herbstferien

In Niedersachsen ist die Ferienverteilung etwas anders als in BaWü; die Ferien allgemein finden etwas versetzt statt und im Falle der Herbstferien ändert sich auch die Dauer. Als fleißiger Lehrer war ich dann natürlich froh, gleich zwei Wochen ohne Schule genießen zu können.
Geplant hatte ich anfangs etwas weniger, getan hab ich am Ende dann etwas mehr. Neben viel Geocachen und Dunstabzugshaube anbringen hab ich es geschafft Lüneburg anzusehen, Acki und die kleine Martje in Kisdorf zu besuchen und auch den Naturpark Habichtswald in Hessen unsicher zu machen. Natürlich war die Zeit wieder viel zu schnell um, aber auch die Weihnachtsferien liegen ja nicht in allzu weiter Entfernung :)

Christian mit Tilly und Bunny beim Geocachen

In voller Montur beim Pause machen.

Dienstag, Oktober 06, 2009

Unter der Haube

Mein Papa darf mich jetzt endlich unter der Haube wissen... und ganz ehrlich er hat selbst dafür gesorgt. Hierbei braucht nun aber niemand denken, dass wir in unserer Familie Ehen arrangieren ;)
Ich bekam lediglich mein etwas verfrühtes Weihnachtsgeschenk: eine Dunstabzugshaube.

Bilder dazu kann ich mir diesbezüglich sicherlich sparen, oder?

Sonntag, September 27, 2009

VerHUNDster Sonntag

Schon morgens beim Gassi gehen hab ich einen neuen Welpen im Dorf kennen gelernt: Ilfi. Als wir später mit der WG & Freunden Geocachen gehen wollten, stand plötzlich ein ähnlicher Welpe direkt bei uns auf dem Hof. Als ich die vermeintliche Ilfi zu ihrem Besitzer zurückbringen wollte, sagte mir dieser, dass das doch Ben sei. Ben war bei unserem letzten Treffen allerdings etwa die Hälfte von jetzt und so kam es zur Verwechslung.
So durfte Ben den Mittag mit uns beim Cachen verbringen und schon kurz danach wurde er von unseren Nachbarn auch schon abgeholt. War schon süß, der kleine Berner Sennenhund.

Freitag, September 18, 2009

(Kinder-)Geburtstag

Freitag ist Rangertag und diesmal auch Geburtstag von Gloria. Diesen wollten wir natürlich gebührend feiern. Mit 16 muss zwar noch nicht der Abschied der Kindheit gefeiert werden, aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit kann man nochmal richtig zum Kind werden: Topfschlagen, Schokoladenauspacken und Kringel von einer Schnur essen! Wie man sich vorstellen kann, hatten wir natürlich unseren Spaß dabei.
Danach gings zu Christians Party. Ich glaube das letzte Mal als ich bei seinem Geburtstag dabei war, war ich um die 10 Jahre alt. Damals sind wir im Garten "rumgeräubert" und haben irgendwelche Spiele gespielt. Diesmal saßen wir, wie es sich für unser Alter gehört, bei gutem Essen im Wohnzimmer und haben gequatscht. So ändern sich die Zeiten.

Sonntag, September 06, 2009

Elim on Tour

Am Geburtstag im Funkloch zu stecken kann ja wirklich ärgerlich sein, aber wenn man mit Freunden und Bekannten unterwegs ist, kann man auf das handliche Kommunikationsmittel manchmal auch verzichten.
Übers Wochenende waren wir als Gemeinde in Dassel. Das Wetter war zwar weniger berauschend, aber wir hatten trotzdem auch outdoor unseren Spaß. Ob Fußballspiel oder Spaziergang, Hauptsache frische Luft!
Abends wurde viel gespielt und natürlich gegessen - oder auch beides :) Und am Morgen gabs nach gutem Lobpreis Nachdenkliches vom Missionar aus Marseille. Really nice time!

Matthi, Ich und Carmen

Sonntag, August 30, 2009

Vermählung im Süden

Es ist doch immer wieder schön, in die alte Heimat zu kommen und dort zu einem feierlichen Anlass auch viele alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Der feierliche Anlass war die Hochzeit von Miri und Dani und gefeiert wurde in Filderstadt.
Mit gutem Essen, toller Musik, hervorragendem Abendprogramm und natürlich einem krönenden Feuerwerk - ich wusste gar nicht, dass unsere Jungs wie eine Rakete pfeifen können - wurde der Anlass ausgiebig gefeiert und bis in die Morgenstunden getanzt.
Auch wenn ich eine längere Reise auf mich nehmen musste, hab ich die Zeit wirklich genießen können.

Steffi, Braut und Eva :)

Mittwoch, August 26, 2009

Die Hühner sind los ...

... und die Bürger aus meinem Ort stehen zusammen, wie ein Mann! Wer die Gilmore Girls kennt, kann sich die Versammlung in unserem kleinen Sportheim ganz gut vorstellen. Grund des Treffens war die Hühnermastanlage, die in der Nähe gebaut werden soll. Das stört vor allem die Grundbesitzer, aber auch ich wollte mich zwecks Geruchs- und Aussichtsbelästigung gut informieren.
Meine Lieblings-Stammtisch-Argumente waren hierbei übrigens folgende:
- "Ich bin Asthmatiker und wenn die Anlage gebaut wird, dann muss ich sterben!" und
- "Wenn alles Getreide an die Hühner verfüttert wird, dann haben wir bald kein Brot mehr zu essen!"
Diese tragischen Einzelschicksale ließen mich zum Teil ja wirklich schmunzeln, aber ich hoffe ja sehr, dass der Bau noch irgendwie abgewehrt werden kann.

Dienstag, August 25, 2009

Der Cache mit dem Fragezeichen

Endlich mal wieder Ferien in Baden-Württemberg. Bei uns zwar leider nicht, aber das soll ja niemanden abhalten mich Besuchen zu kommen. Die letzten Tage war Silvi hier im Lande und wir haben trotz 8-Stunden-Job nicht nur genug Zeit, sondern auch gemeinsam mehrere Geocaches gefunden!

Und so sehen glückliche Finder aus :)

Mittwoch, August 19, 2009

Sei gegrüßt neuer Erdenbürger!

In unserem Haus wohnen jetzt nicht mehr nur Hund und drei Menschen, sondern seit heute auch ein süßer kleiner Knilch namens Samuel! Herzlich Willkommen bei uns daheim - wir freuen uns sehr, dich hier zu haben!

Alles Gute natürlich auch an Mama und Papa!

Der ein Tag alte Samuel!

Die ein paar Tage ältere und glücklichen Eltern!

Freitag, August 14, 2009

In den Bäumen am Allersee

Der Klettergarten in Winterberg hat es mir ja voll angetan, also warum das neu Erlernte nicht auch gleich mit seinen Pfadis machen. Gut, dass die Stammleiterin auch noch im Klettergarten arbeitet!
Ohne Probleme und mit viel Spaß hangelten wir uns von Baum zu Baum und in unseren Wartezeiten hingen wir manchmal ziemlich in den Seilen. Ein klasse Tag!

Dana, Charlene, Katha und Gloria in voller Montur!

Freitag, Juli 31, 2009

Eintracht in Braunschweig

Sprechchöre aus der Südkurve, rhythmisches Getrommel, wehende blau-gelbe Flaggen und viele Männer, die meinen mehr Ahnung vom Fußball zu haben als alle Trainer dieser Welt: Das war das DFB-Pokalspiel Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Zwischen den ca. 19418 anderen Fans stand ich natürlich inkognito im flatternden gelben Trikot der Löwen und verfolgte aufmerksam das Spiel zwischen den Mannschaften aus der dritten und zweiten Liga. Leider musste ich feststellen, dass die Foul-Mentalität proportional zur Liga steigt, daher durfte die Gastmannschaft auch schon bald nur noch zu zehnt auf dem Platz stehen. Trotzdem schafften sie es in der zweiten Halbzeit ein Tor zu erzielen und somit auch als Sieger vom Platz zu gehen.
Definitiv war der Rasen daran schuld ... denn als Stuttgarterin sollte ich lieber kein negatives Wort über den hiesigen regionalen Verein verlieren - mir zuliebe :)

Simon, Dave und ich

Dienstag, Juli 28, 2009

Lomo on

Lomographie ist die Kunst mit dem Foto, am besten einer Lomo, möglichst lässige und nahe Schnappschüsse zu machen. Noch vor zwei Monaten war mir diese Kunst völlig fremd, aber Ingeborg von der Wanderrallye ist die deutsche Botschafterin der Lomographie, daher konnte ich gar nicht darum herum kommen, mich näher damit zu beschäftigen.
Ganz besonders angetan, war ich von den 10 goldenen Regeln:

1. Nimm deine Lomo überall hin mit.
2. Verwende sie zu jeder Tages- und Nachtzeit.
3. Lomographie ist nicht Unterbrechung deines Alltags, sondern ein integraler Bestandteil desselben.
4. Übe den Schuss aus der Hand.
5. Nähere dich den Objekten deiner Lomographischen Begierde so weit wie möglich.
6. Don’t think. (William Firebrace)
7. Sei schnell.
8. Du musst nicht im Vorhinein wissen, was auf deinem Film drauf ist
9. Im Nachhinein auch nicht
10. Kümmere dich nicht um irgendwelche (goldenen) Regeln.

Mal sehen, vielleicht werde ich ja auch noch zum Lomographen :)

Damit das Thema etwas anschaulicher wird, hier noch ein paar Kunstwerke, die alle mit einem Fisheye-Objektiv geknipst wurden:



Freitag, Juli 24, 2009

Go to Großzerlang

Der Stammposten 33 war dabei!
Im Namen des Königs
Sonne, Strand und Badesee - was will man mehr
Tausend Rangers waren wir fast
Ready war unsere Campband
In Gottes Königreich ist alles umgekehrt
Kochen auf Feuer, Konstruktionen aus Holz
Technik die Begeistert: Danke Dave!
Campolymiadensieger kam aus Braunschweig: David!
Auch das Gesundheitsamt war da - Matti und Rolf ebenso!
Martin, Matze, Mario und Markus waren für uns verantwortlich
Proviant gab es mehr als genug

Neben uns standen Hildesheim und Hameln
Orcapower
Regen gab es nur, wenn wir im Zelt waren
Die Flaggen wurden in der Nacht auch mal vertauscht.

Löffelworkshop

Bungeerunning

Maloú

Sonntag, Juli 05, 2009

Zugfahrt in den Alltag

Der gestrige Abend ist nicht nur bei mir noch sichtbar. Das große Abschlussessen auf dem Königstein hat alle Beteiligten von Best of Wandern noch einmal zusammengebracht und neben dem guten Essen gab es auch kleine Wettkämpfe in drei Gruppen. Auch wenn meine Gruppe nur den dritten Platz bekommen hat, sind wir gut gelaunt und erfreuen uns an dem kleinen Sachsen-LKW - gerne wieder! Ein Fackellauf zum Abschluss führt uns zurück zum Bus, der uns ins Hotel bringt. Dort lassen wir den angebrochenen Abend bei Mochito und Gintonic in der Bar ausklingen, bis sich jeder in sein Zimmer zurückzieht.
Das Frühstück ist schon überschattet von Abschied nehmen und "noch ein letztes Mal" miteinander Frühstücken. Irgendwie komisch, wenn eine Gruppe zwei Wochen lang Tag für Tag zusammen ist und sich dann wieder in alle Himmelsrichtungen verteilt. Lediglich per Mail oder Telefon werden wir erstmal den Kontakt pflegen können. Ich habe mir fest vorgenommen zumindest einen Teil meiner neuen Freunde wieder zu sehen, um mit ihnen ihre Heimat zu erkunden. Hierbei ist es toll, dass jeder aus einer sehr reizvollen Gegend kommt.
Per Hotel-Shuttle werde ich mit vier anderen zum Bahnhof gefahren. Diesmal etwas pünktlicher; und dank der Verspätung des ECs verpasse ich meinen Zug nach Leipzig und fahre weiter nach Berlin. Hier trennen sich nun endgültig unsere Wege. Jetzt sitze ich im ICE nach Braunschweig. In einer halben Stunde werden mich dort Nico, Sarah und Rebecca abholen und ich bin zurück im Alltag. Ich freue mich darauf meine "alten" Freunde wieder zu sehen, denke dennoch mit Schwermut an die schöne Zeit zurück, in der ich so viele tolle Menschen kennen lernen durfte.

Samstag, Juli 04, 2009

Kletter-Elbirado

Es gewittert und regnet draußen und ich bin diesmal nicht mitten drin. Heute morgen sitzen wir noch bei Sonnenschein auf der Residenzterasse und nehmen das erste mal zu späterer Uhrzeit unser Frühstück ein. Der Vormittag ist ziemlich ruhig und genauso unser kleiner Imbiss, den wir im Haus des Gastes einnehmen. Anschließend fahren wir mit Yvonne, René und unseren Bekannten aus den anderen Testcentern an die Schrammsteine. Bald schon stehen wir an der "Tante" und schauen ungläubig nach oben.
Während die anderen schon mal aufrödeln kletter ich noch ein Stück weiter auf die Frühstücksplattform, die tatsächlich schon von einer Münchner Firma dazu verwendet wurde. Nachdem ich neben der "Tante" auch ein kurzes Stück klettern konnte, sehen wir vom Winterberg eine schwarze Front auf uns zukommen. Recht zügig geht es zurück zum Parkplatz - diesmal tatsächlich ohne nass zu werden.
Auf der Heimfahrt zeigt uns unser Wander- und früherer Busreisenführer die sieben Brüderhäuser in Postelwitz. Dort hat ein Vater für seine sieben Söhne Häuser erbauen lassen, damit sie sich wahrscheinlich nicht ums Erbe streiten müssen.
Jetzt sitze ich wie schon gesagt hier im Trockenen. Das Gewitter ist nun vorbei, aber im Hintergrund höre ich die Sirene jaulen; hoffentlich ist nichts schlimmes passiert.
Heute ist der Abschlussabend auf dem Königstein. Die Truppe von der Südroute ist mittlerweile auch hier im Hotel angekommen. Es ist schade, dass die Zeit auch schon wieder fast vorbei ist. Weder mir, noch den anderen wird es morgen leicht fallen "Auf Wiedersehen" zu sagen - ein Wiedersehen ist aber gewiss!

Gerödel

Die Tante

kostenfreies Wandermodel Typ "René"

Freitag, Juli 03, 2009

Mit Thomas auf Tour

Ich bin berühmt! Beim Frühstücken wird die Sächsische Zeitung von Platz zu Platz weitergereicht, damit jeder von uns bestaunen kann, wie gut wir vom Pressefotograf getroffen wurden. Nur Steffi kam sich vor wie "Glubschipubschi" in MonsterAG, da sie direkt hinter Ingeborg verschwindet - nur ihre Freude war dabei etwas gemindert.
Etwas später sitzen wir im Bus der Touristinfo und lassen uns von René an die Bastei fahren. Unsere Sachsen sagen, man muss diese Festung wenigstens mal gesehen haben und so verschwinden wir schon bald unter einem wohl noch geringen Ansturm an Touris auf die Felsfestung. Unser Wanderführer ist heute Thomas und er leitet uns souverän durch alle Felsen, Spalten, über Treppen und Leitern. Da sich der Nebel nach und nach auflöst, brauchen wir immer länger um die Landschaft auf unseren CF- und SD-Karten festzuhalten.
Auf dem Weg zur Elbe hinab passieren wir noch einen singenden Tenor und schon bald erreichen wir Niederrathen. Von dort aus laufen wir der Elbe entlang in Richtung Lilienstein. Am Fuße des Felsen angekommen beginnt erneut der Aufstieg über die schon ausgewaschenen Sandsteinstufen. Mitten im Fels beginnt es zu regnen. Das muss doch nicht gerade dann sein, wenn mir sowieso schon die Brühe läuft. Im Angesicht der gestrigen Nässe kleide ich mich von oben bis unten wasserfest ein. Am Gipfel angekommen bin ich unter der Regenmontur mit Sicherheit mehr durchnässt also ich es ohne gewesen wäre. Gut, dass genau in dem Moment die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Wir stillen unseren Durst und erkunden anschließend die Aussichtspunkte auf dem Lilienstein. Ilka zeigt mir die Festung auf dem Königstein und die große Elbschlaufe, die sich um uns herum zieht.
Schon bald steigen wir wieder hinab, da unser Taxi schon bestellt war. Bei schönstem Wetter fahren wir zurück zu unserem Hotel, da uns heute Abend eine Fußmassage und anschließend ein Essen mit unseren neu gewonnenen Freunden aus den fünf Regionen zum Abendessen auf dem Papststein erwartet. Es bleibt also noch spannend :)


Elbtal

Bastei

Gansfelsen und im Hintergrund die Lokomotive

Tropfen im Netz

Elbblick 2

Am Ufer der Elbe

Pause

Lilienstein

Donnerstag, Juli 02, 2009

Elbiventure

Wasser habe ich heute mehr als genug gesehen, das hat mir aber leider der Wetterbericht und auch das Tagesprogramm des Tourismusbüros schon vorhergesagt: Regen, Gewitter und Planschen in den Toskana Thermen.
Ich gehe am Morgen also in voller Regenmontur zum Haus des Gastes und erfreue mich trockener Beine und Arme. Den Pressetermin mit dem Fotographen wickeln wir professionell ab und laufen zum vom Herrn Sendig vor über 100 Jahren in Auftrag gegebenen Aufzug, der uns 50 m höher nach Ostrau bringt. Mittlerweile habe ich Regenhose und die Beine meiner Hose im Rucksack verschwinden lassen und die Kamera herausgeholt. Im Nebel geht es durch den Wald und später durch die faszinierende Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Der Regen hat schon lange aufgehört als wir an unserem Mittagsbuffet ankommen. Selten habe ich "outdoor" so gut gegessen.
Gestärkt geht es nun die Schrammsteine hoch; Treppen, Leitern und immer weiter bergauf. Die tropische Hitze lässt mich schwitzen und ich schaue neidisch zu meinem Wanderführer René, der sich mit seinem Handtuch den Schweiß von der Strin wischt. Bald kommen wir jedoch am Gipfel an. Das Wetter lässt es zu, dass wir doch etwas weiter sehen als nur zu unserem Vordermann. Der Herr Wanderführer ruft uns noch mal zu sich und wir freuen uns auf die kleinen Fläschchen, die wir schon sehr früh verdächtig in seinem Rucksack haben klappern hören.
Leider sehe ich in unserer Wanderrichtung dicke, schwarze Wolken mitsamt Grollen aufziehen und wir müssen die Schrammsteine bald verlassen. Kurz danach stehen ich auch schon im Regen. Meine Theorie mit dem Regen geht übrigens trotzdem noch auf: Statt des einen Regenschirms kamen diesmal nämlich unzählige aus den Taschen der verschiedenen Mitwanderer - auch das Wetter lässt sich nicht von uns veräppeln! Bald schon laufe ich eingemummt und schon etwas durchnässt den Berg hinab. Ich schwelge in Erinnerung an meinen Ausflug auf den Heilbronner Höhenweg mit den beiden Stefan B.s als mich ein lauter Donnerschlag aus den Gedanken reißt und ich zusammenzucke. Mit Wasser in den Schuhen erreiche ich das Hotel, in dem es Kaffee und Kuchen geben soll. Aufs nötigste versuche ich mich zu trocknen und es ist mir ziemlich unangenehm, dass sich mehrere Pfützen im Hotelrestaurant bilden. Die Gruppe teilt sich hier, da manche doch durchnässter sind und so hocken wir bald zu sechst mit Hoteliers und Presse bei Biokakao und -kuchen und erfreuen uns des Lebens. Beim anschließenden BrainGym denke ich eher darüber nach, welche Bedeutung wohl die Farbe der Heilpraxis hat, da sie der meines Zimmers doch ziemlich gleicht.
Im Bus und barfuß gehts es nun zurück zum Hotel, ich buche meine Bahnrückfahrt und gönne mir noch eine warme Dusche. Wenig später finde ich mich untergehenderweise im Solebad der Toskana Therme liegen. Elisabeth bleibt oben, ich fühle mich eher wie die Titanic. Ausklingen lassen wir den Abend als Gruppe im angeschlossenen Restaurant und es gibt viel zu lachen. Wir haben wohl mit Yvonne und René wieder zwei nette Leute gefunden, die es mit uns acht aushalten und Spaß haben können.

Zwar kein Thyssen-Krupp, aber dafür ein kleines Wohnzimmer

Man sieht wirklich kaum seinen Vordermann

Im Wanderführer stand drin, dass man was einritzen soll:
Hier war wohl Eva da - liebe Grüße von mir!

Es geht bergauf!

Ich sehe bergab!

Thomas und René beim Blick auf die Karte.

Mittwoch, Juli 01, 2009

Im Osten was Neues

Kaum zu glauben, ich sitze tatsächlich mit meinem kleinen MacBook im Hotelzimmer eines 5-Sterne-Hotels. Heute haben wir unser letztes Etappenziel erreicht - Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz. Aber alles mal der Reihe nach.
Gestartet sind wir heute früh im IFA Hotel im Vogtland. Als sparsamer Schwabe habe ich das dortige Internet leider nicht nutzen können, daher ist auf dem Blog bisher noch nichts darüber erschienen. Aber keine Sorge, die Berichte schwirren schon auf meinem Schreibtisch. Das Frühstück ist wie immer üppig, ebenso wie die für uns gerichteten Lunchpakete. Ganz ehrlich, ich habe jetzt noch was von gestern hinter mir auf dem Tisch liegen und es fällt mir schwer irgendwas davon wegzuwerfen. Jürgen, unser treuer Busfahrer aus Luxemburg, der gar nicht aus Luxemburg kommt, fährt uns Sehenswürdigkeitswütige erstmal zur Göltzschtalbrücke. Das ist die Brücke, die man auf mancherlei Werbeplakaten sieht und ganz nebenbei aus über 26 Mio. Ziegelsteinen gebaut die größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist. Nach uns kommen zwei volle Reisebusse an den Parkplatz. Ich bin ganz froh, dass es für uns gleich weitergeht.

Göltzschtalbrücke mit unserem Bollig-Bus

Während der Fahrt lese ich, die anderen schlafen und Ingeborg lomographiert. Bald schon kommen wir Dresden näher und mein Sitznachbar wird zu Thomas. Er will unsere GPS-Dame "Sandy" etwas entlasten, da sie in den meisten Fällen nicht so ganz mit dem Falk´schen Kartenmaterial zurecht kommt.
Ein kleiner Abstecher in Thömsdorf zeigt uns die wunderschöne Heimat von Thomas. Wir lernen nicht nur Land und Leute, sondern auch deren teure Tropfen kennen. Danke Silvy für deinen lieben Empfang.
Nachmittags kommen wir in Bad Schandau in der Elbresidenz an. Wir bekommen unsere Zimmerkarten und auch weitere Anweisungen, damit wir uns im Hotel wohl fühlen und nicht verlaufen. Nachdem ich mein Gepäck im Zimmer habe, bringe ich erstmal etwa 7 kg Paket zur Post. Alles, was ich hier noch los werde muss ich am Sonntag nicht im Zug transportieren. Zur Belohnung gönne ich mir anschließend eine Zeit im Spa-Bereich im Dachgeschoss und treffe dort Thomas. Auch wenn Mama immer gesagt hat, dass ich keine roten Knöpfe drücken soll, ringe ich mit mir und betätige sie im Schwimmbecken doch. Jetzt kommt mal etwas Bewegung ins Becken: Whirlstuhl und Nackenbrunnen beginnen zu sprudeln.
Ja und jetzt bin ich auch schon wieder in meinem Zimmer angekommen. Im Badezimmer läuft immer noch das Radio (wie bei Papa daheim!!) und ich freu mich jetzt auf ein bestimmt sehr leckeres Abendessen und den Empfang unserer Gastgeber.

Der Wasserhahn und die Steffi

Die Steffi ohne Wasserhahn.

Ich sag nur: 5 Sterne!

Hochwasser an der Elbe

Montag, Juni 29, 2009

Des Vogtes Land

Nach einem fürstlichen Frühstück ziehen die Herrschaften mit dem Tourismuskönig auf ihrem bolligen Ross gen Klingenthal. Gemeinsam mit dem ritterlichen Sportler Manfred Deckert, der mittlerweile auch zum Ratsherren erhoben wurde, erklimmen sie die Schanze des Sprunges. Während dort Knappen aus Kasachstan ihre Sprungtechnik verbessern, halten die Hoheiten das Gesehene in Wort und Bild fest.
Folgend wird das Panorama sowie das angrenzende Land erkundet. Der beschwerliche Weg in die Höhe hält die Herrschaften nicht auf, um an des Vogtes Tafel teilzunehmen.
Zu fortschreitender Stunde nehmen sie ihren Weg wieder auf - eine Einladung im Hause für Musik(instrumentebau) wurde ausgesprochen. Gerne wird die Einladung angenommen und eine Führung durch das Haus lässt auf angehäuftes Wissen der Betrachter hoffen. Auch das Gauklertum wird mit einem Lied des Volkes (Viele Grüße an Anneliese!) vorzüglich ausgelebt.
Mit dem bolligen Ross werden die Mannen und Frauen am Abend wieder zu ihrer Residenz gebracht. Ein gemeinsames Diner runden die Ausflüge des Tages ab.

Fliegendes Kasachstan

Bienchen und Blümchen
Talwärts

Punchinellos Brille

Und seine Pinsel

Samstag, Juni 27, 2009

Quer durchs Land

Vier Bundesländer können wir heute bei unserer Fahrt von Winterberg nach Schöneck verbuchen. Schöneck, wo unser IFA Hotelkomplex steht, ist wirklch eine schöne Ecke. Der Hotelvize empfängt uns höflich, nimmt das Abendessen mit uns ein und führt uns durch seine kleine Hotelstadt.
Mit uns reist auch diesmal wieder das gute Wetter. Wir sind uns sicher; Der Regenschirm macht den kleinen Unterschied. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Sonne mit den Engeln reist.

Eintauseindeinhundertundelf oder einfach Elfelf

Sonnenexperiment

Unser Panorama

Welcome back to Hapimag

Ich sitze frisch geduscht in meinem Hapimag Appartement, mittlerweile mit dem Modem von Steffie, da mein Stick nicht mehr ins Internet will. Meine von einem lieben Mitwanderer gewaschene Wäsche (Muchas Grazias!!) hängt zum Trocknen auf dem zum Glück vom Regen geschützten Balkon und ich strecke meine müden und eben im Whirlpool massierten Beine auf der goldgelben Couch aus. Dass ich um diese Uhrzeit so erholt hier sitze hätte ich heute morgen noch nicht zu träumen gewagt.
Der Tag beginnt nach der langen Blogzeit gestern Abend natürlich viel zu früh und ich bin ganz froh, dass ich schon am Frühstücksbuffet auf Steffie stoße, die mir den Weg zu unserem neuen Tisch in einem separaten Zimmer weist. So können wir ungestört frühstücken - und wahrscheinlich auch die anderen.
Unser Wanderausflug mit Kalle führt anschließend auf den dritthöchsten Berg NRWs. Die Wanderbedingungen sind ähnlich wie gestern, nur die körperlichen haben leider etwas nachgelassen. Die zum Teil vom Sturm Kyrill umgewehten Waldgebiete ermöglichen uns immer wieder einen netten Ausblick; wenigstens für den Tourismus hat der "Lothar" des "Nordens" etwas Gutes. Mein Eifer zu fotographieren hält sich heute auch in Grenzen, irgendwie ist gerade die Luft raus. Nach gut 3,5 Stunden erreichen wir unser Mittags- und wie sich später herausstellt auch unser Tagesziel. Sehr leckeres Essen bekommen wir in einem Hotelrestaurant in Hildfeld - auch hier dinieren wir ungestört.
Demokratisch abgestimmt sitzen wir nach dem Essen im Taxi zurück zum Hapimag. In Luxemburg oder Baiersbronn wäre dies auf diese Weise wohl nicht passiert, aber dort hat ja auch nicht das ARDBuffet stattgefunden - trotzdem irgendwie schade für uns, da wir doch recht wissbegierige Wandergenossen sind und gerne mehr erfahren hätten.
In etwa einer Stunde werden wir unseren Abschied vom Sauerland feiern: Regionale Kost steht auf dem Programm und bestimmt wieder der eine oder andere leckere Tropfen. Und morgen geht die Reise dann weiter ins Vogtland ... wir sind alle sehr gespannt.

vermooster Baum

Unser Weg

Gipfelfoto auf dem Clemensberg

Wandermode

Heidelbeeren