Montag, Juni 30, 2008

Final

Ja, auch wir waren mit dabei als Jogis Jungs den Vizetitel "erspielt" haben!
In der VIP-Lounge konnten wir das Spiel prima verfolgen, ohne, dass uns irgendwelche Jungs vor die Leinwand gesprungen sind!

Mittwoch, Juni 25, 2008

Public Viewing in Pastors Garten

Man benötigt eine Pastorenfamilie mit offenem Haus und fußballbegeisterten Kindern, eine Leinwand, einen Beamer und all den technischen Kram und viele Stühle. Für die älteren Gäste noch eine VIP-Lounge hinter Glas und fertig! Die Leute kommen von ganz alleine... und das auch immer wieder gern!

Finale - ohoh - Finale - ohohohoh!

Mittwoch, Juni 18, 2008

Was man beim Fußballgucken alles lernen kann...

Weisheiten über das Fußballspiel:

- Deutschland brauch genug Leidensdruck, damit ein Sieg errungen wird.
- Kroaten gewinnen gegen Deutschland nur alle 10 Jahre.
- Wenn Frau Merkel im Stadion sitzt schießt Neuville seine Tore.
- "Jetzt drauf" bedeutet auf der heimischen Seite, dass die Spieler auf die Gegner "drauf", auf der gegnerischen Seite, dass sie aufs Tor "drauf"-spielen sollen.
- Auch der Trainer kann vom Platz verwiesen und für ein Spiel gesperrt werden.
- Wenn am Ende das "Auswechselschild" hochgehalten wird und nur eine Zahl drauf steht, dann ist das die Nachspielzeit.
- Die Gastgeberländer spielen nicht im Finale, obwohl sie Gastgeber sind.
- 5 Mio. Euro sind einfach zu viel.

Hab ich noch nen Spruch vergessen?

Naja, es bleibt auf jeden Fall spannend und mal sehen, welche Weisheiten beim Viertelfinalspiel noch weitergegeben werden...

Montag, Juni 16, 2008

Das schwäbische Wörtchen "fei"

Obwohl ich eigentlich nicht das breite Schwäbisch spreche und dem Hochdeutschen ziemlich mächtig bin (Schwabe bleibt halt Schwabe!), fragen mich Nicht-Schwaben doch immer wieder nach der Bedeutung von Wörtern, die sie aus ihren Landesteilen nicht kennen.

"Hä? Was bedeutet denn schon wieder "fei"?"

Nach mehreren Satzbeispielen wie "Du kannsch fei glei ganga!" oder "Des isch fei ganz schö langweilig!" blieb das Nutzen der Internet-Suchmaschine nicht aus. Dort habe ich einen netten Artikel gefunden:

So sehr der Schwabe zu einer eher konzilianten Betrachtungsweise neigt (zumindest aus seiner Sicht), so sehr liebt er es, (vermeintliche) Überlegenheit verbal auszudrücken. Dabei hilft ihm das kleine Wort 'fei', vor dem ich jeden Nichtschwaben nur warnen kann.
Angenommen Sie suchen einen Parkplatz und stellen in höchster Not Ihr Auto für einige Minuten vor einer Garagenausfahrt ab. Sofort wird sich ein Fenster öffnen und Sie werden hören:
a) "Dô derfat Sia eigendlich net parka!" - Das ist die Garagenausfahrt meines Nachbarn, den kann ich gar nicht leiden. Das gescheht dem recht, wenn er nun nicht rausfahren kann.
b) "Dô derfat Sia net parka!" - Das ist meine Garagenausfahrt. Ich werde zwar heute meinen Wagen nicht mehr benötigen, aber 'mei Sach isch mei Sach' und deshalb will ich jetzt 'a bissle bruddla'
c) "Dô derfat Sia f e i net parka!" - Das ist meine Garagenausfahrt. Gerade habe ich die Polizei, den ADAC, den Abschleppwagen, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr alarmiert. Ihre Autonummer ist notiert, das wird ein Nachspiel haben.
Bei fei wird es immer gefährlich, da kennt der Schwabe keine Kompromisse mehr.

Sagt ein Schwabe 'Des isch mir fei z'deier!' beim Metzger, dann hilft dem Metzger kein Hinweis auf die Agrar-Situation, die Mietpreise in der Stadt oder gar die Aufpreispolitik von Daimler-Benz, dieser Kunde wird beleidigt den Laden verlassen und überall verkünden: 'Dr Metzgr hodd's scheint's au nemme nedig!'.
Bei 'Dô kamm'r fei nix macha !' ist jeder Widerspruch zwecklos, weil 'Dô isch fei ällas gwätzt', und wenn Sie weiter insistieren, dann 'isch fei glei s'Heu vollends dônda'.
Wenn Sie mit einem Schwaben streiten und plötzlich hören 'Jetzt langt mr's fei!', dann wundern Sie sich nicht, wenn Sie am nächsten Morgen mit einer Duellpistole und klopfendem Herzen Rücken an Rücken mit Ihrem Kontrahenten auf einer Waldlichtung stehen.
Ich habe Sie fei gewarnt!
Zitiert von hier

Als Übersetzungvorschläge gab es folgende Wörter: fein, aber, schon, echt, doch ...
Wirklich übersetzen kann man es aber nicht... man muss es halt verstehen :)

Sonntag, Juni 15, 2008

Fin de semana internacional

An diesem Wochenende haben nicht nur die Spanier meine schwedischen Freunde, deren Möbelhaus und Essensspezialitäten ich mittags noch genossen hatte, im Fußball besiegt, sondern auch die Russen die Griechen.
Schön, denkst du dir jetzt... Steffi, hätte ich das wissen wollen, dann wäre ich auf eine Fußballseite gegangen und nicht auf deinen Blog. Gut, okay!
Ich wollte eigentlich nur möglichst stilvoll zu meinem Samstagabend- und Sonntagvormittagprogramm einleiten und dazu fiel mir nichts anderes ein. Am Samstag war nämlich unsere "Sommernachtstraum-Filderjugendbirkachsommerpartygrillaktion" (alles Wissenswerte findest du in dem dank unserer deutschen Sprache gängigen zusammengesetzten Substantiv und daher brauche ich dazu ja auch nichts mehr zu sagen).
Und heute morgen war internationaler Gottesdienst mit vielen Fahnen und, ganz bemerkenswert, einem Deutschlandchor. Naja, sieh selbst :)

Begeisterte Fußballfans (oder vielleicht doch nur Kinder, die daheim keinen Fernseher haben)

Begeisterter Grillmeister :)

Bitte lächeln :)

Der Deutschlandchor :)

... und unsere russischen Freunde :)

Samstag, Juni 07, 2008

Einsatzort Starzel

Jeder, der in der letzten Woche Nachrichten gehört hat, kennt den Namen des kleines idyllischen Flüsschens Starzel im Killertal - diese Woche war dieses leider nicht so ganz idyllisch und richtete einen millionenhohen Überschwemmungsschaden an. Wir als Rangers haben dort in der Gegend oft unsere Sommercamps und daher wollten wir dort ein wenig beim Aufräumen helfen.
Die Aktion war richtig klasse und die Leute auch total dankbar. Das Wasser kam teils bis ins erste Stockwerk, von daher gab es für uns viel auszuräumen und wegzuschaufeln. Drei volle Container wurden im Laufe von wenigen Stunden gefüllt und abtransportiert.
Schön war auch, dass am Mittag noch weitere Rangers aus Tübingen zum Helfen dazukamen. Richtig genial, wo sich Rangers so alles treffen - meistens nämlich dort, wo es was zu arbeiten gibt.

Unser Arbeitsplatz zu Beginn des Tages.

Die vier fleißigen Helfer am morgen.

Die vier fleißigen Helfer am Nachmittag.
(nach dem dritten vollen Container)

Die Tübinger Rangers.